Bienenbeuten
| Bienenbeuten: Fördergersdorfer Figurenbeuten

Bienenbeuten | Fördergersdorfer Figurenbeuten
Mehrteilige Einzelfiguren mit einem Rumpfkörper aus massiven Fichtenstämmen und angesetzten Gliedmaßen.
Die Fichtenstämme sind mindestens einjährig abgelagert. Der Rumpfkörper ist weitestgehend ausgehöhlt.
Die Einzelfiguren sind auf festen Podesten aus Eichenbrettern montiert.
Die Gesamthöhe je Einzelfigur auf Podest beträgt ca. 190 cm.
Beide Figurenbeuten sind voll funktionsfähig, und für den Betrieb als Schaubeuten präpariert.
Jede Einzelfigur ist rückseitig mit einer abnehmbaren Holzplatte und einer fest eingefügten,
bruchsicheren Glasplatte, auf einer Filz-/Schaumstoffunterlage, ausgestattet.
Zwischen den Händen der Einzelfigur sind so genannte Rähmchen,
mit plastisch ausgearbeiteten Wabenteilen und aufgesetzten Bienen, eingehängt.
Waben und Bienen sind gedrechselt, geschnitzt und bemalt.
Farbfassung der beiden Einzelfiguren nach historischen Rezepturen.
Bienenbeuten | Fördergersdorfer Figurenbeuten

Bienenbeuten | Figurenbeuten
Das Schnitzen von vollplastischen Figurenbeuten ist eine eigene Form von Volkskunst, die in Böhmen und Schlesien, Thüringen und Sachsen sowie der Lausitz bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts verbreitet war. Die Blütezeit der plastisch geschnitzten und volkstümlich bemalten Figurenbeuten lag zwischen der Mitte des 18. und dem Ende des 19. Jahrhunderts. Bei den oben abgebildeten Figurenbeuten handelt es sich um Replikate, die nach historischem Vorbild gefertigt wurden. Die historischen Figurenbeuten stammen aus dem sächsischen Tharandt und wurden dort vermutlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt. Heute zählen sie zu den besonderen Exponaten des Museums für Sächsische Volkskunst Dresden.
Bienenbeuten
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